Lumen statt Watt

Bisher wurden Lampen beim Verkauf auf dem Markt allein mit der Einheit Watt, also der reinen elektrischen Leistung angegeben. Durch aktuelle Umbrüche auf dem Lampenmarkt, hervorgerufen durch neue Energie- und Effizienzrichtlinien der EU, werden herkömliche Glühlampen mit modernen Lichtquellen, wie LEDs, Halogen- und Energiesparlampen ersetzt. Hinzukommt die Angabe der Leuchtkraft der Lampe in Lumen, also wie hell diese Lampe strahlt.

Lumen als neue Zusatzeinheit bei der Einteilung von Lampen 

Im Zuge der neuen Lampenformen wird die alleinige Angabe der Leistung der Lampe in Watt immer hinfälliger bzw. ungenauer. Diese Einheit gibt zwar an, wie viel Energie die Lampe verbraucht, nicht jedoch wie stark die daraus resultierende Leuchtleistung ist. Die unterschiedliche Leuchtleistung durch nun immer stärker variierende Lampentypen bei gleicher Wattleistung muss daher nun vom Hersteller angegeben werden.

Die neue EU-Richtlinie tritt ab September 2010 in Kraft und wird Lumen als dominante Kennzeichnung für die Leistung einer Lampe etablieren. Viele Hersteller, unter anderem Phillips, werden zudem noch weitere Angaben ihrer Produkte auf der Verpackung angeben. Verbraucher können nun anhand simpler Symbole erkennen, ob es sich um konstantes Licht, dimmbares, kühles, oder warmes Licht handelt, sowie sich über den Schaltzyklus, Lichtfarbe, Anlaufzeit (bei Energiesparlampen), Maße, Quecksilbergehalt informieren und wie hoch die zu erwartene Lebensdauer ist.

Die EU und die kooperierenden Hersteller erhoffen sich dadurch ein transparenteres und einfacheres Verhältnis zum Verbraucher, die Effizienz einer Lampe kann so wesentlich schneller und simpler festgestellt werden. Es können damit nun Lumen mit Watt (lm/W) verglichen werden, wie sich also Lichtausbeute der Lampe zum Stromverbrauch verhält.

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