Lichtplanung – worauf man achten sollte

Die Beleuchtung unserer Räumlichkeiten ist ein zentraler Aspekt unseres Wohlbefindens. Licht ist enorm wichtig für uns. Ob morgens beim Kaffee, abends beim Fernsehen oder tagsüber im Büro bei der Arbeit – überall kann eine falsche Beleuchtungssituation für eine unangenehme Stimmung sorgen und den Alltag zur Tortur werden lassen, ja regelrecht krank machen. Um den Alltag genießen zu können, ist deshalb eine vernünftige Lichtplanung von Vorteil. Lichtplanung ist neuerdings ein Fachberuf, der teilweise von vielen qualifizierten Elektrikern ausgeübt wird. Doch auch in diesem Metier kann einiges selbst in die Hand genommen werden. Die private Lichtplanung sollte allerdings gut überlegt sein. Denn ein gelunges Beleuchtungskonzept berücksichtigt ganz unterschiedliche Faktoren wie die Verwendung der einzelnen Räumlichkeiten, die technischen Anforderungen bis hin zu physiologischen Aspekten der Augen und der visuellen Wahrnehmung.

Zunächst ist zu überlegen, welche Räume wie verwendet werden sollen. Je nach Verwendungsmuster erfordert jeder Raum ein individuell abgestimmtes Beleuchtungskonzept. Besonders Arbeits-, Wohn- und Esszimmer erfordern eine entsprechende Beleuchtung, denn gerade ein regulärer Arbeitstag mit acht Stunden Schreibtischarbeit verlangt nach einer Beleuchtung, die die Augen schont und dennoch ausreichend Licht für die Verrichtung der Tätigkeiten spendet.

In der professionellen Lichtplanung wird zwischen Grund-, Zonen-, und Detailbeleuchtung unterschieden. Eine Grundbeleuchtung dient zu Orientierung im Innen- sowie im Außenbereich. Die Grundbeleuchtung sorgt zudem für eine ausreichende Grundhelligkeit des jeweiligen Raumes. Eine Zonenbeleuchtung spendet Licht an einzelne Bereiche wie eine Leseecke oder einen Loungebereich; Zonenbeleuchtung kann einen Raum auch gliedern und strukturieren. Die Detailbeleuchtung rückt einzelne Highlights ins rechte Licht. Architektonische Details, ein edles Möbelstück oder auch ein Gemälde können so in ein ambientreiches Licht getaucht werden. Wenn diese Funktionsweisen des Lichts, die Verwendungsmuster der Räume und die technischen Anforderungen beachtet werden, kann die private Lichtplanung ein gelungenes Lichtkonzept zum Ergebnis haben.

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